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Das Kind der Cynje

Meister: Marc Exner
Inanna bis Nenir 635

Der Gruppe schließt sich der horasische adlige Stutzer Skerril lo'Armo an, der auf ungeklärten Wegen aus Aventurien nach Esper gelangte. Auf der Suche nach anderen Aventuriern gelangte er an diese Heldengruppe. Jirilen wird sich aus dem Heldenleben zurückziehen und sich um die Verwaltung der Baronie Likai-Hagmor sowie um eine Manufaktur von Musikinstrumenten kümmern.

Celaine
Bei einer Reise werden die restlichen Helden Zeuge eines Überfalls auf ein Lager. Leider können die Helden keinem der Angegriffenen mehr helfen. Im Zelt befindet sich eine in den Wehen liegende Frau, die ein Mädchen gebiert. Sie kann nur noch mitteilen, daß das Mädchen Celaine heißen soll, bevor sie stirbt. In der Ferne hat ein in mabedianische Gewänder gehüllter Reiter das Geschehen beobachtet.
Die Eltern Celaines waren offenbar wohlhabende Leute, ihr Vater trägt ein Amulett mit sich, das auf groteske Weise das heilige Symbol der Mabedianer verhöhnt, sowie einen verschlüsselten Brief des paraser Händlers Ruthar Verduon an seinen Sohn, in dem als Treffpunkt das paraser Gasthaus "Zum Grünen Widder" genannt wird und außerdem Anspielungen auf das Kind als "Saat der Cynje" und eine bevorstehende Messe der Cynje gemacht werden. Die Helden begeben sich nach Paras, um Celaine bei ihrem Großvater abzuliefern. Unterwegs werden sie, bzw. Celaine, immer wieder Opfer von Mordanschlägen.

Zwischen Maigoran und Cynje
In Paras begeben sich die Helden in das Gasthaus zum Grünen Widder und erfahren dort, daß dieses Haus als Umschlagplatz für illegale Geschäfte Verduons fungiert. Die Messe der Cynje wird in der nächsten Woche stattfinden.
Im Schankraum der Wirtschaft treffen die Helden den Mönch Jerron Serrelind, der seine Visionen im Alkohol zu ertränken versucht. Eine seiner Visionen handelt von einem Fluß aus Blut, an dessen Zusammenfluß zweier Arme eine zarte weiße Blume blüht. Später am Abend betritt ein ehrfurchtgebietender weißhaariger Mann die Wirtschaft und verlangt ein Zimmer. Das Zimmer liegt neben dem der Helden und sie können ein Gespräch zwischen ihm und einem Unbekannten belauschen, in dem es um den Auftrag der Maigoran, des Geheimdienstes der mabedianischen Kirche, geht, das Kind zu töten, um "schlimmeres zu verhindern." Als die Helden versuchen, bei Verduon vorstellig zu werden, werden sie abgewimmelt.
Die Helden nehmen an der Messe der Cynje teil, die irgendwo im Kanalsystem von Paras stattfindet. Die Messe entwickelt sich zu einer bestialischen Orgie, bei der auch Nanthal dem Blutrausch verfällt und mehrere Menschen zerfleischt. Am nächsten Tag sind keine Spuren der Orgie mehr zu sehen.

Verduons Kontor
Die Helden glauben nun, die Antwort auf alle Fragen bei Verduon suchen zu müssen, weshalb sie nachts durch das Kanalsystem in sein Haus eindringen. Aus seinem Schlafzimmer hört man fürchterliche Geräusche: Verduon und eine Frau sind gerade dabei, ein Mädchen zu Tode zu quälen. Die Helden können dem Mädchen zwar nicht mehr helfen, nehmen jedoch Verduon und die Frau gefangen. Aus dem Schlafzimmer führt ein Geheimgang in ein geheimes Büro Verduons, wo die Helden endlich erfahren, was es mit Celaine und der Cynje auf sich hat:

Die Saat der Reinen Sünde
Die Cynje lehrt die Lehre von der reinen Sünde, nur wer sündigt, gelangt zur Buße und somit zur Erkenntnis. Die Leiterin des paraser Irrenhauses Vinea Seqal (die Frau, die die Helden zusammen mit Verduon gefangengenommen haben) hat in ihren wissenschaftlichen Arbeiten festgestellt, daß Charakterzüge vererbbar sind. Ihrer Theorie nach müßte ein Kind, das von Sündern abstammt zwangsläufig zum Sünder werden und somit die Erkenntnis erlangen. Ein solcher "Heiliger" könnte auch andere zur Erkenntnis führen. Die ganze Welt müßte in Sünde versinken um umgehend die Erkenntnis zu erlangen, womit der Erhalt der Schöpfung garantiert wäre...
Dieser abstrusen Lehre scheint die Mehrheit der nebrinner Adeligen anzuhängen, was eine Karte des Landes vermuten läßt, auf der große Landstriche mit dem Zeichen der Cynje markiert sind. Hauptakteure in der Sekte sind neben Ruthar Verduon und Vinea Seqal noch Markgräfin Orianne Al Monadura und der Dewe von Paras, Veladrin Pramalinis, der in naher Zukunft zum Káno ernannt werden soll. Verduon und Seqal begehen noch in der selben Nacht Selbstmord.

In den Händen der Inquisition
Shorn ist inzwischen mit Celaine im paraser Hinterland verschwunden, um sie in Sicherheit zu bringen, wird aber von einem Elitekämpfer der mabedianischen Inquisition eingefangen und nach Paras gebracht, just in dem Augenblick da sich die restlichen Helden in ihrer Verzweiflung an die mabedianische Inquisition um Hilfe bitten. Großkomtur Jowan Grialet, der weißhaarige Mann, den die Helden schon aus dem Grünen Widder kennen, ist zwar dankbar für die Informationen der Helden und wird auch dafür sorgen, daß den Verantwortlichen in der Cynje, allen voran Pramalinis, das Handwerk gelegt wird. Allerdings hält er eine lebendige Celaine immer noch für zu gefährlich, ebenso würde er gerne die Helden als unliebsame Zeugen für die Praktiken der Maigoran verschwinden lassen. Er läßt sich jedoch überreden, die Helden nicht umzubringen, sondern nur zu verbannen. Jeder Held bekommt den nebrinner Bären in die Handfläche gebrannt und ist von nun an in Nebrinn vogelfrei.

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