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Die Hüter der sieben Schlüssel

Meister: Gunnar Zemke
Ganian bis Cewein 637

Die Helden erhalten von einem rätselhaften Fremden, der sich als Toh'gal vorstellt, den Auftrag, eine Kiste nach Risé'a zu bringen und sie ihm dort zu übergeben.
In Risé'a angekommen findet sich Toh'gal nicht am Treffpunkt ein, die Helden finden ihn in seinem Herbergszimmer mit durchschnittener Kehle. Das Zimmer ist durchwühlt, doch finden die Helden ein versiegeltes Dokument mit Schlüsselsymbol, das eine Kneipe in Suroc namens "Des Geigers Rätsel" als Treffpunkt nennt. Das gleiche Schlüsselsymbol findet sich auch als Tätowierung auf Toh'gals Brust.
In Suroc eingetroffen werden die Helden zunächst von einer Gruppe mißtrauischer Ritter im Keller eingeschlossen, aber dann doch später in das Geheimnis des Ordens der Hüter der sieben Schlüssel eingeweiht:
Der Orden besteht seit 1000 Jahren und hütet sieben Schlüs-sel, die sieben Seen verschließen, in denen das Böse lauert. Leider ging das meiste Wissen über die Geheimnisse der Schlüssel im Laufe der Zeit verloren und nur noch ein Ordensmeister ist am Leben, muß aber noch ausfindig gemacht werden. Das Böse ist im Begriff, auszubrechen und die Schlösser müssen neu errichtet werden. Dazu müssen einer Prophezeiung zufolge die sieben Schlüssel, die seit Jahrhunderten versteckt gehalten wurden, wiedergefunden werden, ebenso wie eine mythische Rüstung und ein magisches Schwert. Die Helden werden gebeten, an der Suche mit teilzunehmen, da der Orden nur noch wenige Mitglieder hat.
Offenbar gibt es auch eine andere Gruppe, die die Schlüssel ebenfalls an sich bringen möchte, allerdings verfolgt diese Gruppe damit keine hehren Ziele und möchte wohl das Böse befreien.

Die Rüstung
Die Kiste, die von den Helden transportiert wurde, enthält die Rüstung, die von Thimor angelegt wird.

Der 1. Schlüssel
Gerüchten zufolge soll sich der erste Schlüssel in Mar'ai befinden. Die Helden reisen dorthin und finden ihn in einem Sarkophag in einer verfallenen Ruine vor den Toren der Stadt.
Wieder in Suroc erfahren die Helden, daß die Suche nach dem ersten Schlüssel ein Test des Ordens war, der genau wußte, daß sich der Schlüssel dort befand.

Der 2. Schlüssel
Der zweite Schlüssel wurde von einer anderen Gruppe gefunden, die unter großen Verlusten einen Kampf gegen unheimliche gesichtslose dunkle Gestalten gewinnen konnten.

Das Schwert
Das Schwert sollte ebenfalls von einer anderen Gruppe besorgt werden, die aber bislang noch nicht zurückgekehrt ist. Deshalb machen sich die Helden auf den Weg zu einer verlassenen Festung in den westlichen Hügeln.
Vor dem Eingang zu dieser Festung liegen drei gespaltene Ordensritter. Im Inneren der Festung finden die Helden das Schwert, das von einer unnatürlichen Kälte ist und nur von dem Träger der Rüstung, also Thimor, getragen werden kann, der aber leider nicht gegen die Kälte geschützt ist.

Der 3. Schlüssel
Wieder in Suroc liefern die Helden das Schwert ab und erfahren, daß der dritte Schlüssel im Besitz des Grafen von Croac'nasot ist, der diesen allerdings nicht so ohne weiteres herausgeben will. Seine Grafschaft wird aber von einer dreisten Räuberbande heimgesucht. Vielleicht könnte man ja als Dank für Hilfe gegen die Räuber den Schlüssel einfordern.
Auf dem Weg zur Grafschaft geraten die Helden in einen Hinterhalt der Räuber, können diese größtenteils zurückschlagen. Jerron wird dabei schwer verletzt. Die Helden erreichen die Burg von Croac'nasot und bieten ihre Hilfe beim Kampf gegen die Räuber an.
Am nächsten Morgen erschüttert die Nachricht vom Tod des Grafen die Burg. Der passionierte Alchimist wurde ermordet in seinem Labor aufgefunden. Der Verwalter macht den Helden ein Angebot: Wenn sie den Mord am Grafen aufklären erhalten sie den Schlüssel.
Der Graf liegt mit einem Armbrustbolzen im Kopf vor der Tür seines Labors. Das Labor befindet sich in einem separaten Turm und das Labor kann nur von innen verschlossen werden. Auffallend ist, daß die Wunde kaum blutet und der Graf dort wo er liegt, nicht durch das Fenster erschossen worden sein kann. Zum Fenster kann auch niemand hereingeklettert sein, weil sich davor ein Schränkchen mit Glasfläschchen befindet. Zugang zum Turm hatten nur seine Assistentin Su'san und ein namenloser kranker politischer Flüchtling, der im Zimmer über dem Labor versteckt gehalten und von Su'san gepflegt wird.
Eine Befragung Su'sans ergibt, daß der Graf versucht hatte, Gold alchimistisch herzustellen und zu diesem Zweck stets den Boden seines Labors mit einer großen Plane abdeckte, um nur ja kein Krümelchen Gold zu verlieren. Su'san berichtet, daß ihm am Vorabend seines Todes mitgeteilt hatte, daß dies ihrer Meinung nach unmöglich sei und sie ihre Stellung kündigen möchte.
Eine Durchsuchung des Labors ergibt keinerlei Anhaltspunkte für Geheimgänge oder dergleichen, allerdings findet sich die Plane sauber und sorgsam zusammengefaltet auf dem Arbeitstisch. Außerdem hat die Tür des Labors einen Spalt, der groß genug ist, daß eine schmale Hand darunter durchgesteckt werden könnte.
Shorn verwandelt sich in einen Wolf und riecht im Raum nur den Grafen und Su'san, sowie auf der Plane Reste vom Blut des Grafen, Zwiebelgeruch und Spuren eines Kräutersudes.
Su'san behandelt den politischen Flüchtling mit ebenjenem Kräutersud. Jerron erfährt, daß Su'san sich in der Mordnacht aus der Küche Zwiebeln besorgt hat und sie außerdem ein Verhältnis mit dem Hauptmann der Garde hat, dem besten Armbrustschützen der Burg.
Eine Befragung der Wachen, die den toten Graf fanden, ergibt, daß sich zu diesem Zeitpunkt keine Plane im Labor befunden hatte.
Alle Hinweise deuten also auf Su'san hin, nur wie der Mord vonstatten ging, ist den Helden nicht klar. Als sie den politischen Flüchtling zum Mordfall befragen, bietet er ihnen an, ihnen des Rätsels Lösung zu verraten, wenn sie ihn zur nächsten Hafenstadt schaffen. Die Helden willigen ein und der Flüchtling verrät ihnen den Tathergang:
Der Graf wurde vom Hauptmann der Garde durchs Fenster erschossen, Su'san zog dann die Plane unter der Tür durch, wodurch der Graf bis vor die Tür gelangte. Dann reinigte sie die Plane mit Zwiebeln vom Blut und legte sie später, als der Graf aufgefunden wurde, unbemerkt ins Labor zurück.
Als Grund für den Mord gibt sie an, der Graf habe herausgefunden, wie man Gold herstellt und dieses Geheimnis wollte sie mit ihm nicht teilen. Allerdings nimmt sie diese Erkenntnis nun mit in ihr Grab.
Zum Dank für die Aufklärung des Mordes erhalten die Helden den Schlüssel.

Schlüssel 4, 5 und 6
Zurück in Suroc erfahren die Helden, daß andere Gruppen bereits drei weitere Schlüssel gefunden haben. Jeder der Schlüssel steht für eine üble Eigenschaft. Jerron kann drei der sechs Schlüssel identifizieren: Hass, Gier und Sinnlosigkeit.

Schlüssel 7
Nanthal findet den siebten Schlüssel in einer versunkenen Ruinenstadt und kehrt damit nach Suroc zurück.

Die Sieben Seen
Mit allen sieben Schlüsseln beisammen, versucht Jerron durch Meditation genaueres über ihre Funktion herauszufinden und fällt mit kreidebleichem Gesicht und angstgeweiteten Augen in einen Panikanfall.
In diesem Moment verkündet ein Archivar des Ordens, die Sieben Seen gefunden zu haben. Es handelt sich hierbei um sieben Brunnen in einem unterirdischen Gewölbe, die als Portale in andere Sphären dienen.
Als Jerron aus seiner Trance erwacht, berichtet er von seinen Erkenntnissen über die wahre Natur der Schlüssel: Die Schlüssel dienen sowohl zum verschließen, als auch zum öffnen der Portale. Da die Portale zur Zeit geschlossen sind, bezieht sich die Prophezeihung auf das Öffnen der Portale und das Einlassen des Bösen in diese Sphäre.
Der Orden ist dankbar für diese Erkenntnis und beschließt, da er nun alle Schlüssel beisammen hat, sie vertrauenswürdigen Personen zu überlassen und sie für alle Fälle an sicheren Orten zu verstecken. Thimor erhält einen Schlüssel.

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