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Schwerter

Schwerter sind die ritterliche Standardwaffen schlechthin. Zwar werden weitaus mehr Stangenwaffen auf Esper genutzt, doch gelten die Schwerter als die edelsten Waf­fen überhaupt.
Ein normales Schwert besteht aus einer langen, geraden Klinge, die an beiden Seiten geschliffen, also zwei­­schneidig ist. Der Schwerpunkt dieser Waffe liegt etwa in der Mitte. Unterhalb einer Parierstange, welche die ver­schiedensten Konstruktionen auf­weisen kann, befindet sich der Griff, und an dessen Ende ein Knauf. Der Griff ist meist mit Draht oder Leder umwickelt.
Bei längeren Schwertern finden sich oft sogenannte Blutrinnen, mulden­förm­ige Einkerbungen, die über die ganze Länge der Klinge laufen. Sie haben den Zweck, das Schwert leichter und flexibler zu machen, denn ein Stahlschwert, das nicht eine gewisse Elastizität besitzt, zerspringt, sobald es auf ein härteres Ziel trifft. Trotz des Namens dienen Blutrinnen in keiner Weise dazu, das Blut eines durchbohrten Gegners schneller ausströmen zu lassen, damit dieser an der Klinge verblutet. Ein durchstoßener Muskel zieht sich nämlich um die Klinge herum zusammen, um eben dies zu verhindern. Die Parierstangen eines Schwertes dienen deshalb auch dazu, die Waffe mit beiden Händen im Leib des Feindes herumzudrehen, um die Wunde richtig aufzureißen.
Auch ohne große Körperkraft ist das Schwert leicht zu führen, und es eignet sich sowohl zum Hieb als auch zum Stich. Fechten ist auch auf engem Raum möglich, sofern es sich nicht um ein sehr großes Schwert handelt. Es ist recht schnell und relativ leicht für seine Größe und verursacht beträchtlichen Schaden. Gegen Waffen hoher Reichweite (z.B. Stangenwaffen) wirkt sich seine geringere Länge jedoch negativ aus. Der Fechtstil eines Schwertes wird im­mer durch den Armschwung bestimmt und kann nicht wie bei einem Ra­pier oder Degen aus dem Handgelenk ge­dreht werden. Aus diesem Grund ist ein Schwertkämpfer stets langsamer und schwerfälliger als ein Kämpfer mit Rapier oder Degen.
(me)


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