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Aracoitac G
Cruclac des Otziocj bagec Notclai
*582 n.L.

Cruclac Aracoitak G ist, wie auch schon seine Vorfahren, dafür bekannt, nicht besonders zimperlich mit seinem Nachwuchs und seinen Untertanen umzugehen. In seinem Crutzsok scheint alles auf das Militär ausgerichtet zu sein: An strategisch bedeutenden Punkten seines Landes ist eine perfekte Infrastruktur vorherrschend, während die unbedeutenden Regionen seines Crutzoks nur so vor sich hin vegetieren.
Der Cruclac herrscht mit eiserner Hand über sein Volk, das nicht viel zu lachen hat. Bauern haben einen bedeutenden Teil ihrer spärlichen Erträge, sowie ihrer Schlachtungen und Jagdbeuten in den nächstgrößeren militärischen Stützpunkten anzuliefern. Darüber hinaus sind alle Untertanen dazu verpflichtet, auf Anordnung in den Kampf für den Cruclac zu ziehen.
Aracoitak G verachtet den Krasi in Bolon nicht nur wegen seiner Senilität zutiefst, dennoch muß er wohl oder übel dessen Präsenz in Form seiner Kriegsmarine und seine leibliche Anwesenheit bei den zweimal im Jahr stattfindenden Truppenparaden akzeptieren. Er agitiert mal unverholen, mal im Geheimen um die Nachfolge auf den Krasiglichen Thron und hat sich damit schon zahlreiche Feinde gemacht. Seine Nachfolgechancen sind wohl eher als gering einzuschätzen, da er auf keinen wirklichen Verbündeten zurückgreifen kann; zu viel hat er bislang schon gemordet und gemeuchelt.
Der Cruclac hat nur wenig andere Interessen als das Militär – daneben amüsieren ihn nur blutige Kampfstilturniere. So richtet er im Paktöntiud von Goran, einem großen Festspielgebäude, Turniere von Kämpfern verschiedenster Herkunft aus.
(me)
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