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Jowan Grialet
Großinqusitor, Oberhaupt der Maigoran
*590 n.L.

Der ehrurchtgebietende Großinquisitor hat sich voll und ganz der Bekämpfung der Kräfte des Ewigen Wandels verschrieben. Bekämpfung des Bösen mit allen Mitteln ist seine Maxime und das Motto der von ihm gegründeten geheimen Unterorganisation der Inquisition, des Maigóran.
Og sordam Manar - "Das Böse im Dienst des Guten". Ganz egal, welcher Mittel sich die Kirche bedient, die Diener des Chaos zu bekämpfen, alle sind sie erlaubt. Die Gegenseite hält sich schließlich auch an keine ethischen oder moralischen Werte. Jedes Mittel, das zum Erreichen von etwas Gutem dient, rechtfertigt sich durch dieses Ziel. Dieser Maxime ist er sein Leben lang zu folgen gezwungen gewesen.
Menschlichen Seelen in all ihrer Vielfalt, ihrer Falschheit und Niedertracht, ihrer Eitelkeit und Dummheit, ihrer Gier und Gemeinheit sind sein Lebensinhalt. Er ist sich bewusst, dass nicht alle Menschen verdorben sind, aber mit dem Auswurf der menschlichen Gesellschaft, mit Lügnern, Verrätern, ketzerischen Verleumdern der Wahrheit, hat er tagtäglich zu tun. Und die Tat eines einzelnen Verblendeten kann die Rechtschaffenheit von Millionen guter Menschen auf einen Schlag zunichte machen.
Seine Aufgabe ist es nicht, dafür zu sorgen, dass die Menschen gut sind. Die meisten Menschen sorgen schon von alleine dafür. Ein wenig mögen ihnen die Priester Anleitung geben und Soldaten, Büttel und sonstige Ordnungshüter all jene kleinen Wichte im Zaume halten, welche ein paar niedere Gesetze brachen. Doch er trägt Verantwortung für das Bestehen von allem was gut und wahr ist in dieser Schöpfung. Er tut es nicht, weil er etwa Freude daran hätte, einer der mächtigsten und angsteinflößendsten Männer der mabedianischen Welt zu sein, er tut es, weil jemand es tun muss.
Er sonnt sich nicht in seiner Macht, beansprucht keinen Ruhm, ganz im Gegenteil! Aber er ist sich seiner Macht durchaus bewusst und setzt sie erbarmungslos ein.
(me)
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