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Sxicituc B
Cruclac des Xilerkta bagec Jejicok
*568 n.L.

Cruclac Sxicituq B ein starrer, engstirniger Kriegstreiber, der es nicht gutheißt, daß der Krasi und sein Hof in Bolon das Ziel des Sieges über die Iadner aus den Augen verloren haben. Er ist der Auffassung, daß der Rückzug vom Krieg gegen die Iadner die Interessen des Reiches entzweien würde, das Reich auseinanderdriften würde und schließlich in einem Bürgerkrieg versänke. Er distanzierte sich vor zwanzig Jahren von der Herrschaft des Krasis Yüquat F auf eine Weise, die dem Hochverrat schon sehr nahe kam, und kümmerte sich fortan nicht mehr viel um die inneren Angelegenheiten der Krasiglichen Monarchie. Damit wurde er zu seinem eigenen, ironischen Widerspruch, da er das Reich mit seinem Drang zum Krieg nun nicht einte, sondern selbst der Anstoß seiner eigenen Reichs-Zerfalls-Theorie wurde.
Man muß ihm zugute halten, daß er natürlich auf eine gewisse, militärisch denkende Art und Weise im Recht ist. Die Iadner sind die größten Feinde, die die Lathan gegenwärtig haben, und die Führung in Bolon, die sich im Freudentaumel und der Euphorie gegenüber den Akpotländern befindet, vergißt darüber zunehmend die Gefahr für eine Provinz wie „Säulen der Front“, die nach wie vor durch diese Feinde besteht.
So hat sich der Cruclac schon fast von dem Mutterland losgesagt und finanziert die zahlreichen Widerstandskämpfer der Lathan, die im gegenwärtigen Feindesland bei den Iadnern Anschläge und Attentate verüben – primär auf den Inseln des Blutmeeres. Er verschafft ihnen Kleidung, Nahrung und Ausrüstung in dem Glauben, daß diese Kämpfer alle Idealisten sind, aber vielfach finden sich auch einfach gemeine Verbrecher unter den „Widerstandskämpfern“, die dieses Siegel nur als Rechtfertigung für Mord, Totschlag, Raub und Vergewaltigung benutzten. Zu Anfang, vor vierhundert Jahren, waren sicher alle dieser Kämpfer idealistische Einzelkämpfer, diese Zeiten sind allerdings schon lange vorbei.
(nn)
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