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Risz Lik Zamak
unermüdliche Kämpferin für die Freiheit
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Risz Lik Zamak bietet ein eindrucksvolles Beispiel für den typischen Vertreter des bundgenössischen Menschenschlages – in allen seinen besten und schlimmsten Ausprägungen.
Wo immer sie auftaucht, verdreht jeder genervt die Augen, und stöhnt „Was hat sie denn jetzt schon wieder?“, denn Risz hat garantiert irgendein Unrecht anzuprangern, oder sie hat Unterdrückte ausgemacht, denen es zu helfen gilt, oder sie vermutet überall finstere Machenschaften, die darauf abzielen, den Bundgenossen ihre freiheitlichen Rechte zu beschneiden.
Wo immer sie erscheint, kann sie nicht anders, als sich einzumischen und kluge Ratschläge zu geben. Sie engagiert sich in unzähligen Ausschüssen des Gormach, führt leidenschaftliche Debatten und verfasst regelmäßig ausschweifende Traktate, in denen sie zu stetiger Wachsamkeit aufruft, um die freiheitliche Grundordnung der bundgenössischen Gesellschaft vor allerlei Bedrohungen zu beschützen.
Dass sie sich mit ihrem unermüdlichen Engagement für die Rechte der Unterdrückten und ihrer unerträglichen Besserwisserei nicht überall Freunde macht, liegt auf der Hand. Selbst einige der ihrer Meinung nach Unterdrückten, sind nicht sonderlich begeistert von der „Hilfe“, die Risz ihnen regelrecht aufdrängt. Risz sagt ihnen Probleme auf den Kopf zu, von denen sie bislang nichts wussten, und schon oftmals hat sich ihre Hilfe als Bärendienst erwiesen. Doch davon bekommt Risz meistens nichts mit. Sie macht sich frohen Mutessogleich auf den Weg, woanders ein neues Unrecht zu beseitigen.
Sie sieht sich selbst als „Gewissen des Städtebundes“ oder als „Mutter der Nation“, obwohl sie selber weder Kinder hat noch über eine eigene Familie verfügt. Dafür bleibt nun mal keine Zeit, wenn man sich um ein ganzes Volk kümmern muss...
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