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Ilegia Al Aradas
Großherzogin von Saerenien
*583 n.L.

Auf den ersten Blick erscheint die Großherzogin als reizende und charmante, ältere, zierliche Dame mit ehrwürdig ergrautem Haar. Der zweite Blick bestätigt diesen Eindruck und erst viel später – wenn überhaupt – merkt man, dass hinter dieser harmlosen Fassade ein gewiefter und gerissener Geist steckt, der die Feinheiten des politischen Ränkespiels perfekt beherrscht. Nicht zu Unrecht hat es diese zarte Person im Laufe ihres Lebens geschafft, Beziehungen zu knüpfen, Abhängigkeiten zu schaffen, familiäre Bindungen herzustellen, die sie zur mit Abstand einflussreichsten Person des Nebrinner Adels machen. Besonders durch geschicktes Verheiraten ihrer Kinder, Neffen und Enkel hat sie loyale Fürsprecher in den Ländern ihrer Verbündeten. Ihre Verbündeten nehmen ein Drittel aller Sitze im Reichsrat ein. Weiterhin verfügt sie über ein weit verbreitetes Netz von Spionen und Informanten, das es ihr erlaubt, ständig über die aktuellen Entwicklungen in den Herrscherhäusern auf dem Laufenden zu sein.
Zu ihren Ländereien und denen ihrer Verbündeten gehören solch wichtige Gegenden, wie die nördliche Grenze Nebrinns mit dem Übergang Nordwacht, die weiten Getreidefelder des nebrinner Nordostens, die Einfahrt in die Parassee, die Ostmark – und damit die Grenze nach Lom, und die wichtige Bergbauregion Kaths. Sie ist eine strenge, aber gerechte Herrscherin, bei ihren Untertanen beliebt, alleine wegen ihres mütterlichen Charmes, und respektiert wegen ihres scharfen Verstandes.
(me)
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