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Persönlichkeitstest


Zu welchem Volk auf Esper gehörst du?

Ein dir völlig unbekannter wirft dir einen Haufen Schimpfwörter an den Kopf und droht dir Prügel an. Wie reagierst du?

Ich ärgere mich über die Dummheit mancher Leute und bedauere ihn wegen seines jämmerlichen Geisteszustandes.
Da hält sich wohl jemand für einen besonderen Witzbold. Ich geb ihm erst mal einen aus. So böse kann der das doch gar nicht gemeint haben.
Ich hole erst mal Erkundigungen über den Kerl ein und überlege mir dann, ob es sich lohnt, seinetwegen Zeit und Energie zu verschwenden.
Wie? Hat er mich beleidigt? Ach wie niedlich! Hab ich gar nicht gemerkt.
Dieser Kerl kann sich meiner ewigen Verachtung sicher sein! Wenn ich den oder einen von seiner schmutzigen Sippschaft in die Finger kriege, dann gehts aber los!
Ich versuche ihn höflich darauf hinzuweisen, daß seine Äußerungen unter Umständen beleidigend gewesen sein könnte und bitte ihn, dergleichen in Zukunft zu unterlassen. Wenn er nicht darauf eingeht, werde ich ihn zukünftig meiden.
Wie? Du willst mich beleidigen? Und mit welchem Recht? Schau dich doch mal selber an und dann versuchs noch mal!
Ich fordere ihn unverzüglich zum Kampf heraus, um meine Ehre wieder herzustellen!
Einfach eins in die Fresse hauen und gut is!

Wie wohnst du?

Mein Heim ist da, wo freundliche Leute sind. Das reicht, um mich dort heimisch zu fühlen.
Zwar habe ich ein Heim, das ich innig liebe und zu dem ich gern zurückkehre, doch noch lieber bin ich auf Reisen und erkunde die Wunder der Welt.
In einem guten, einfachen, ordentlichen, sauberen, anständigen Haus, das ich mir ehrlich verdient habe, und ich bin stolz darauf!
Noch lebe ich in meiner bescheidenen Hütte, aber schon bald werde ich eine bessere Wohnstatt haben. Warts nur ab!
In einem prunkvollen Domizil voller Luxus. Ich kann es mir zwar eigentlich gar nicht leisten, aber was solls? Man lebt schließlich nur einmal!
Mir ziemlich egal. Haupsache, es gibt immer was zu essen und es regnet nicht rein.
Wo ich mich niederlasse, muß es schön sein. Und ich nehme mir die Zeit, es dort noch schöner zu machen.
Wie kann man nur immer an einem Ort wohnen? Durch die Welt muß man reisen. Wer nur einen Ort seine Heimat nennt, der ist beschränkt.
Ja, ich habe ein Heim. Aber wer bist denn du, daß ich dir auf die Nase binde, wie es dort aussieht? Da könnte ja jeder kommen!

Was hältst du von Sex?

Aber ja doch! Immer her damit. Ganz egal mit wem. Und ich frage euch, was hat das bitte mit Wahrer Liebe zu tun?
Laß mich dich beißen und deinen Rücken zerkratzen, wir wollen uns wild knurrend auf dem Boden wälzen! Und nur zu zweit macht es ja sowieso keinen Spaß!
Wird viel zu viel Bedeutung beigemessen, ist private Angelegenheit der Leute und gehört nicht an die Öffentlichkeit. Soll doch jeder machen, was ihm Spaß macht.
Ja? Stimmt, kommt vor. Ich komm nur so selten dazu.
Immer her damit. Ich bin zu allem bereit und aufgeschlossen, solange es allen Beteiligten Spaß macht.
Scheint ja was ganz tolles und angenehmes zu sein, ist aber schon irgendwie albern und merkwürdig, oder? Ich weiß da was viel besseres...
Immer wieder gut nach einem anstrengenden Tag. Aber auch nach einem faulen Tag. Komm her, ich könnt schon wieder! Stell dich nicht so an und tu was ich dir sage!
Vereinige Dich mit mir und laß unsere Seelen und Körper eins werden. Vielleicht finden unsere Geister zusammen und erschaffen einen neuen, stärkeren Geist.
Da muß man trennen, zwischen dem, der die Lust befriedigt und dem, der nötig ist, um das Wohl der Familie zu sichern. Wer nur eines von beiden betreibt, ist ein Narr.

Im Straßengraben liegt eine nackte blutende Frau. Was machst du?

Ja was weiß denn ich, was die da im Straßengraben treibt? Die Leute hier haben sowieso recht merkwürdige Bräuche.
Na gut, ich helf ihr ja schon. Aber normalerweise mach ich das nicht!
Ich bedecke sie erst mal mit meinem Umhang. Es ist doch unschicklich, in aller Öffentlichkeit so rumzuliegen.
Ich nehme die Frau mit. Zu hause müßte mal wieder aufgeräumt werden.
Ist doch ganz klar: Die Frau scheint Hilfe zu benötigen und ich helfe ihr natürlich!
Ist die hübsch? Wenn ja, dann helfe ich ihr. Wenn nicht, na gut, dann auch...
Ich ziehe mich aus und leg mich daneben. Vielleicht bezweckt die Frau damit irgendwas bestimmtes. Und das will ich auf keinen Fall verpassen!
Ich bin tief erzürnt über dieses ehrlose Gesindel, das der armen Frau das antun konnte und ich schwöre sogleich, sie erbittert zu rächen!
Ja, nackt im Graben liegen, das kenn ich gut. Das hab ich damals zu hause auch öfters gemacht. Allerdings habe ich dabei nie geblutet. Naja, immer diese Ausländer. Müssen alles übertreiben...
Natürlich helfe ich ihr. Vielleicht belohnt sie mich ja später dafür. Nein, nicht, was du jetzt wieder denkst!

Wovor hast du Angst?

Zu sterben, ohne Macht, Reichtum und Ruhm erlangt zu haben.
Meine Heimat, meine Wurzeln zu verlieren.
Ich habe vor gar nichts angst. Und wer was anderes behauptet, kriegt eins aufs Maul!
Daß meine mühsam aufgebaute Fassade zusammenbricht und ich mich mit meinem wahren Ich beschäftigen muß.
Alleine zu sein. Ganz alleine.
Daß all mein Mühen, meine ehrliche Arbeit eines Tages durch die Tat irgendeines Idioten zunichte gemacht wird.
Daß noch mehr Leute kommen und mich in meiner Ruhe stören.
Von lauter Haß, Neid und Mißgunst umgeben zu sein.
Angst bedeutet Schwäche, Schwäche bedeutet Tod. Vor der Angst, die ich nicht überwinden kann, habe ich Angst.

Was hältst du von Magie?
Magie? So was gibt es gar nicht. Es gibt sicherlich für alles eine einleuchtende Erklärung...
Magie ist eine gewaltige Macht, mit der man viel gutes, aber noch mehr übles anrichten kann. Deswegen wird sie zurecht bekämpft.
Mit tiefem Respekt stehe ich den Urgewalten gegenüber und empfinde Ehrfurcht für all jene, die sich dieser Gewalten bedienen können.
Übles Teufelswerk! Wer sie betreibt, gehört augenblicklich verbrannt!
Hör mir bloß auf damit und überlaß das den Leuten, die sich damit auskennen.
Und was kann alle Magie gegen einen ordentliche Axthieb ausrichten? Hä? Na also!
Was für eine Frage! Genausogut kann man ich auf fragen, was ich davon halte, zu atmen. Es gehört nun mal dazu und geht gar nicht anders.
Sicherlich ganz nützlich. Aber ich will damit nichts zu tun haben. Sollen das doch die anderen machen. Hauptsache, ich habe auch was davon.

Wo fühlst du dich am wohlsten?
Auf hoher See, wenn mir die salzige Gischt um die Ohren spritzt.
Die ganze Welt ist schön und wert, sich überall wohl zu fühlen. Doch ohne die Gegenwart anderer ist alle Schönheit nicht zu genießen.
An einem reich gedeckten Tisch, mit lustigen Leuten und guter Musik um mich herum, und Tanz und Gelächter...
In Gegenwart von Leuten, die mich bewundern und beneiden.
Dem Geräusch glucksenden Wassers lauschen, in einer Hängematte schaukeln, mich von den Fliegen umkreisen lassen, in der schwülen Hitze die Beine ins Wasser baumeln lassen...
Auf der Jagd sein! Die Angst meiner Beute riechen können!
Vor meinem Haus sitzen, ein Pfeifchen rauchen und satt und zufrieden in den Sonnenuntergang blicken.
Da wo mich keiner nervt und wo ich die Dinge machen kann, die ich will.

Und zum Schluß die Gretchenfrage: Wie hältst du's mit der Religion?
Ich glaube nicht. Ich weiß.
Was ich glaube, geht nur mich etwas an. Und fang bloß nicht an, mir irgendwelche von deinen Göttern aufschwatzen zu wollen!
Meine Götter sind besser als die der anderen. Sie machen mich stark und lassen mich siegen.
Ich glaube an eine Macht, die mich beschützt und mit dieser Macht muß ich mich gutstellen, sonst beschützt sie mich vielleicht nicht mehr.
Götter und Religionen sind nichts als Erfindungen all jener, die zu dumm und zu faul sind, den Dingen auf den Grund zu gehen.
Zwar habe ich einen Glauben, verlasse mich aber lieber auf mich selber. Warum sollten sich Götter ausgerechnet um mich kümmern?
Ich bin gläubig, würde aber nie auf die Idee kommen, anderen Leuten meinen Glauben aufzuzwingen. Deren Glauben mag genauso gut sein wie meiner und mag sie auch zum Ziel führen.


Bitte versichere dich, daß du alle Fragen beantwortet hast.

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