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Mirš Bálch
Königin von S'chôn-kôr
*599 n.L.

Die vielleicht sympathischste Herrscherin im Reich regiert S‘chôn-kôr seit 616.
Ihre Lieblingsbeschäftigung ist die Jagd: Angeblich hat sie schon als Kind so viel Großwild erlegt, dass daraus der lange Wandteppich im Wartesaal ihrer Residenz in Žonodoroš gefertigt werden konnte. Auch dem Reiten ist Mirš besonders angetan, weshalb sie jedes Jahr an ihrem Geburtstag eine Reiterparade in ihrer Hauptstadt abhalten lässt. Trotz dieser durchaus nicht ungefährlichen Vorlieben kann sie kaum als leichtsinnig, naiv oder todesmutig bezeichnet werden. So lehnte sie es ab, gegen den letzten tlitlatlischen Vorstoß eigene Hilfstruppen zu entsenden. Stets umgibt sie sich mit eigenen Taesioru-Söldnern.

Ihre Tocher Ačed, geboren 622, ist anfällig für helles Licht und kränklich – heißt es zumindest. Vielleicht deswegen hat sie noch im Alter von 38 Jahren ihren Sohn Bizí zur Welt gebracht. Weniger schmeichelhafte Quellen behaupten, Bizí solle später dazu dienen, mit einer Tochter oder Enkelin von Tovja Dórchal verheiratet zu werden. Schon Mirš Tochter Aced sollte angeblich Dórchals leider geistig beeinträchtigten Sohn heiraten und die beiden somit die zwei Königshäuser vereinen – was der Wiedervereinigung der Herrscherhäuser S‘chôn-kôrs und Garčal-kôrs entsprechen würde. Dies wäre eine der wenigen Möglichkeiten gewesen, den angeschlagen Adel wieder zu stärken.
(dr)
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