Startseite » Reisen auf Esper » Esperische Seefahrt » Esperische Schiffstypen
Esperische Schiffstypen

Die Nendrasse

Die erste Nendrasse wurde 618 in Alaii konstruiert und stellt vorerst den Höhepunkt der Schiffsentwicklung an der Ostküste dar. Es ist nicht ganz klar, ob sich ihr Name einfach vom Pegai „nendra” (schwimmen) oder den lomischen Worten „nehen” (schlank) und „drassaii” (Schnabel) ableitet. Wahrscheinlicher ist letzteres, wenn man sich die Nendrasse näher ansieht:
Die Nendrasse wurde aus dem Bedürfnis heraus konstruiert, ein Schiff mit durchgehenden Decks zu erhalten, das große Lasten transportieren kann, aber nicht zu schwerfällig ist, wie es bei der Karvenne der Fall war. Die Nendrasse fällt zunächst durch ihre schlanken Formen auf. Das Verhältnis von Länge zu Breite beträgt etwa 4:1. Sie hat ein durchgehendes Zwischendeck, auf dem die Geschütze untergebracht sind. Der Achtertrutz beginnt an der Mitte des Schiffes und türmt sich drei bis vier Decks bis zum Heck auf. Dabei verjüngt er sich von der größten Breite aus nach oben.
Der wichtigste Unterschied zwischen Nendrasse und Karvenne ist allerdings der Vordertrutz. Auf den Karvennen stieß der Vordertrutz weit über den Steven hinaus. Auf den Nendrassen liegt der Vordertrutz innerhalb des Stevens und ist nur ein Deck hoch. Ausgehend vom Rumpf springt eine schnabelartige Spitze weit über den Steven hinaus, die zur Abstützung des Bugspriets dient, welcher wiederum zum Abspannen des Vormastes dient.
Nendrassen besitzen zumeist vier Masten, von denen die beiden ersten rahgetakelt und die beiden hinteren mit Lomersegeln versehen sind. Die Nendrasse erscheint zwar zierlicher als die mächtige Karvenne, aber sie ist doch um etliches wendiger und schneller. Nendrassen werden zu Handels- und militärischen Zwecken eingesetzt, da sie einerseits viel Stauraum bieten und andererseits, durch ihre Konstruktion bedingt, mehr Geschütze an den Breitseiten führen können.
Die Nendrasse ist ein recht junger Schiffstyp. Obwohl sie sich zunehmender Beliebtheit erfreut, existieren bisher nur etwa 50 Nendrassen auf ganz Esper.

Nendrasse
Länge: 42 m
Breite: 11 m
Tiefgang: 5,3 m
Volumen: 816 Quader
Frachtraum: 544 Quader
Treffererschwernis: 0 bis -10
Takelung: 4 Masten (1 Lomer; 1 Lomer; 3 Rah, 3 Rah) +Blindsegel, bei Bedarf Stagsegel Flieger
Besatzung: 100 M + 60 G + 20 S
Bewaffnung: je 2 schwere, 2 mittelschwere, 3 leichte Golchen und 1 leichte Harpungolche an den Breitseiten, 2 leichte Harpungolchen im Heck, 2 schwere Harpungolchen im Bug, 6 Tornen
GS/WE:
im Wind: 0/5°
am Wind: 10/10°
halber Wind: 10/7°
raumer Wind: 40/12°
vor dem Wind: 30/10°
Stabilität:
T:
Bugspriet:
Vormast:
Großmast:
Kreuzmast:
Besanmast:
Treffer
1-5
6-30
31-60
61-85
86-100
Stabilität
20
50
55
65
60
GS
2%
32%
38%
18%
10%
WE
10%
30%
5%
20%
35%
R: 250
M: 180
Preis: ca. 7300 GS

(me)

Esperische Seefahrt
Seekampfregeln Esperische Schiffstypen Besatzung Piraten Navigation und Seekarten
Annor – Das Schwert von Esper | Impressum und Datenschutzerklärung