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| Zhuch - Das Wilde Land | ||||||||||||||
![]() Wir wissen nicht viel – genaugenommen sogar sehr wenig über Zhuch. Was wir wissen, ist meist veraltet oder stammt aus unsicheren Quellen. Eines läßt sich jedoch mit absoluter Sicherheit sagen: Die Zhubair sind brutal, erbarmungslos und sie kennen keine Skrupel.
Landesnatur und Klima Insgesamt soll das Land eine Länge von West nach Ost von etwa 3000 Meilen und eine Fläche von über 1.200.000 Quadratmeilen besitzen. Westen und Norden werden wie bereits erwähnt durch das etwa 2600 Meilen lange Eisgebirge begrenzt, durch das nur zwei einigermaßen begehbare Pässe führen, an denen das Gebirge nur bis zu 2000 Schritt hoch ist. Jene sind der Eiswindpaß, so genannt wegen der eisigen unaufhörlichen Winde, die sich ihren Weg entlang des Gebirges suchen und hier ihren Ausweg gefunden haben. Diese Winde kondensieren etwa 10 Meilen, nachdem man begonnen hat, den Paß zu überqueren. Das ist der Grund für eine überwältigende Naturschönheit, wie ihresgleichen sonst nirgends beobachtet wurde: Die Wolken, die durch das kondensierte Wasser entstehen, bilden schon am Boden Nebel. Da hier die sehr heiße Luft der Wüste mit der Eisluft des Gebirges zusammenstößt, steigt jene mit sehr großer Geschwindigkeit nach oben, verdichtet sich um einige Blitze zu Boden zu schicken – was die Durchquerung des Passes nicht unbedingt angenehmer und einfacher gestaltet – um sich anschließend scheinbar in "Luft aufzulösen", ohne einen Tropfen Wasser zu Boden geschickt zu haben. Aufgrund dieser Wetterbedingungen, erst Nebel und Blitze, dann eiskalter Wind mit zahlreichen Stürmen, Schneeverwehungen und Hagel und schließlich metertiefer Schnee, ist dieser Paß (200 Meilen ostnordöstlich von Angos) in nicht weniger als einer Woche zu durchqueren, aber wer will das schon?
Der zweite Paß „Uratsuch-angóm“, der in unserer Sprache einfach
Geronlamm und im Volksmund auch Regenklamm genannt wird, trägt seinen Namen zu
recht: Hier regnet es fast 300 Tage im Jahr. Im Süden des Landes Nebrinn
gelegen, etwa drei Wochen von Südwacht entfernt, durch unwegsames Gebiet,
vorbei an der Feste Laras Dan, liegt der schon von weitem sichtbare "Eingang".
Die Regenklamm ist ein gigantischer, 200 Meilen langer und bis zu 10 Meilen
breiter Graben, der Zhuch mit Nebrinn verbindet. Immer wieder
kamen durch ihn Horden von Zhubair, um Städte zu plündern und niederzubrennen,
auch heute noch nehmen vereinzelte Gruppen jüngerer Zhubair der Ondorbulag
diesen beschwerlichen Weg auf sich, aber ansonsten gibt es keine Lebewesen, die
einen Grund hätten, diesen zum Teil meist auch noch überfluteten Paß als
Bindeglied zwischen Nebrinn und dem Land der Zhubair zu benutzen.
Tier- und Pflanzenwelt (aul, me)
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